Themenabend am 21.04.2016

MacOS- vs. Windows-Office – designrelevante Unterschiede

Die Anforderung Corporate-Design auch in Office-Anwendungen zu integrieren ist, spätestens seit PDF-Rechnungen per E-Mail rechtsverbindlich sind, zum Standard geworden. Als nützlich erweist sich dabei die Lieferung gestaltungskonformer Vorlagen für Word, Excel und/oder PowerPoint.

In der Regel bedeutet dies für den Gestalter drei Problemzonen zu meistern:

  1. Er liefert ein Halbfertigprodukt, bei dem er einen Teil der Kontrolle an nicht gestaltungsgeschulte User übergeben muss. Hier wird meist zusätzliche Beratung nötig.
  2. Er muss in Programmen arbeiten die oft anders reagieren, als er es von seinen digitalen Werkzeugen gewohnt ist.
  3. Er muss in den meisten Fällen einen Plattformwechsel (Designer = MacOS, Office-User = Windows) einplanen.

Zumindest der letzte Punkt ist seit dem Release der aktuellen Office-Version 2016 (zum ersten Mal tragen MacOS- und Windows-Version die gleiche Jahreszahl) besser beherrschbar geworden, völlig identisch sind Benutzeroberfläche und Funktionsumfang aber immer noch nicht. Auch wenn die Unterschiede sich selten in bestehenden Dokumenten manifestieren, so sind sie doch hinderlich beim Planen von Designs, Erstellen von Vorlagen und bei der Beratung des Kunden.

In seinem Vortrag spricht Mik Schulz die wichtigsten (Design-)Fallstricke an und zeigt Workarounds auf, auch unter Berücksichtigung älterer Office-Version ab 2007.

Hier die PowerPoint-Präsentation vom Vortrag (9,4 MB).

Der Diplom-Designer und Illustrator ist seit 2002 selbstständig und hat sich im Bereich „Corporate Design und Office-Software“ spezialisiert. Der Mitorganisator des Langen Donnerstags ist seit 2008 Co-Regionalsprecher der AGD Dortmund/Ruhrgebiet.

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