Themenabend am 17.03.2016

Die neuen Knick-Codes
Origami-Falttechniken für Design, Forschung und Industrie

Was verbindet Mona Lisa und die Raumfahrt? Was hat ein DNA-Strang mit Air-Bags gemeinsam? Wodurch unterscheiden sich eine Papiertüte und ein Karton beim Öffnen? Wie bekommt man alle Buchstaben für ein ganzes Wort mit nur einem einzigen Scherenschnitt aus einem Material? Die Antworten dazu liefert die Referentin und auf Origami-Falttechniken spezialisierte Designerin Kristina Wißling am Langen Donnerstag.

Während die Origami-Faltkunst viele Jahrhunderte und die Wissenschaft der Mathematik viele Jahrtausende alt sind, haben beide Disziplinen erst in den letzten Jahren zueinander gefunden. Denn mit Hilfe moderner Computertechnik wurden die Möglichkeiten vielfältiger, komplexer und faszinierender. Unterschiedliche Falttechniken können kombiniert werden, um zu einzigartigen und effizienten Lösungen in industriellen Anwendungen zu führen. Mit den Werkzeugen der Mathematik, Geometrie oder Physik führt die ursprünglich künstlerische Faltkunst heute in manche unerwartete Richtung und zu erstaunlichen Ergebnissen.

Kristina Wißling

Kristina Wißling ist Dipl.-Designerin mit Sitz in Lennestadt. Sie ist  spezialisiert auf unterschiedliche Falttechniken und Konstruktionen von Faltplänen. Sie berät Unternehmen der Kunst- und Kreativwirtschaft und begleitet die Forschung und Entwicklung in Industrieunternehmen und Universitäten. 2010 war sie Preisträgerin im Wettbewerb der Kultur- und Kreativpiloten der Bundesregierung und wurde 2011 eine der „100 Frauen von morgen“ - Land der Ideen.

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