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Der Lange Donnerstag ist bei der Digitalen Woche Dortmund dabei. Neben unserem regulären Termin am 15. November gibt es daher einen zusätzlichen Themenabend am 8. November.

Themenabend am 08.11.2018

Bitcoin, Blockchain und Co.

Bitcoin vor einem Monitor

Immer mehr Unternehmen entdecken die Blockchain für sich. Gerade erst hat IBM zum Beispiel »Food Trust« vorgestellt, ein Blockchain-gestütztes System, um den Transport von Lebensmittel zu verfolgen. Aber was genau ist eine Blockchain eigentlich? Welche Vorteile ergeben sich daraus? Und wie hängt das mit Bitcoins und anderen Kryptowährungen zusammen?

Unter den Kryptowährungen ist Bitcoin sicher die bekannteste. Daneben hört man auch manchmal von Währungen wie Litecoin, Ethereum, Ripple XRP oder Stellar. Tatsächlich sind mittlerweile über 4.500 Kryptowährungen im Einsatz. Ungefähr 1.000 davon erreichen einen täglichen Handelsumsatz von über 10.000 US-Dollar. Bei all dem Hype ist es kein Wunder, dass auch die Hamburger CDU darüber nachdenkt, eine eigene Währung einzuführen, den Hamburgcoin. Schließlich haben auch Städte wie Berkeley und Seoul bereits eine eigene lokale Digitalwährung.

Die Kryptowährungen basieren auf kryptographischen Werkzeugen wie Blockchains und digitalen Signaturen. Als Zahlungssystem sollen sie unabhängig, verteilt und sicher sein. Die technische Basis und die vielen verschiedenen Systeme machen es nicht einfach, den Überblick zu behalten. Der Vortrag erklärt die wichtigsten Begriffe, zeigt die Vor- und Nachteile und erzählt ein paar Geschichten aus der Welt der Kryptowährungen.

Foto: Bitcoin The King, von Andre Francois, @silverhousehd via Unsplash

Nicolai Schwarz

Nicolai Schwarz arbeitet seit 2003 als selbstständiger Designer und Webentwickler in Dortmund. Nebenbei schreibt er für verschiedene Computer- und Web-Magazine. Außerdem unterrichtet er Webdesign an der Medienakademie WAM. Leider hat er es um 2010 herum verpasst, in Bitcoins zu investieren und Millionär zu werden.

Themenabend am 15.11.2018

Profit kommt vom Profi
– wie professionelles Design Auftraggebern nutzt

Design wird immer mehr zu einem allgemeinen Begriff für irgendwie Gestaltetes. Die unausbleibliche Folge ist die fortschreitende Entprofessionalisierung der für einen Gestalter zentralen Begriffe Design, Designerin, Designer. Das hat durchaus wirtschaftliche Folgen, denn wenn das Wesen einer Dienstleistung nicht mehr klar ist, verschwimmt auch ihr Wert und senkt damit automatisch ihren Preis.

In dem Vortrag geht es darum aufzuzeigen, was das eigentlich Professionelle, Funktionale und Wertschöpfende eines Designbüros ausmacht. Und vor allem darum, wie notwendig es ist, dass Designer diesen Nutzen ihren Auftraggebern darstellen. Nur wenn Auftraggeber den Wert professionellen Wirkens erkennen und selbst erfahren, wird Design weder beliebig noch billig.

Andreas Maxbauer

Andreas Maxbauer ist selbstständiger Designer, Dozent und Hochschullehrer im Designbereich.